ZIM Kooperationsnetzwerk Medizintechnik: Fokus Organperfusion


Seit vielen Jahren wächst die Anzahl von Patienten, die auf ein Spenderorgan warten. Die Organfunktion nach der Transplantation wird wesentlich durch die Konservierung und die Zeit zwischen Organspende und Transplantation beeinflusst. Die gegenwärtige Transport- und Konservierungsmethode erlaubt hier lediglich eine Transportzeit von wenigen Stunden, was den Transportradius des Organs deutlich einschränkt.


Das ZIM-Netzwerk Medizintechnik: Fokus Organperfusion fördert und unterstützt dazu unter der Marke „Organ Lifetool“ seit Herbst 2013 die Zusammenarbeit zum Zwecke der Medizinprodukteentwicklung zwischen Hochschulen, Kliniken und medizintechnischen Unternehmen. Mit einer gemeinsam durchdachten Entwicklungsstrategie ermöglichen wir mehr Patienten den Zugang zu lebenswichtigen Spenderorganen, indem wir innovative Technologien zu einem Großen und Ganzen zusammensetzen: Dem weltweit ersten autonomen und mobilen Organperfusionssystem.


Mit einem solchen Medizinprodukt wird es erstmals möglich werden, Organe mittels einer kleinen, autonom arbeitenden Transportbox unter adäquaten physiologischen Bedingungen sicher und weltweit zu transportieren. Das „Matching“ zwischen Spender und Empfänger wird dadurch entscheidend verbessert, so dass mehr Spenderorgane transplantiert werden können.


Erfolgreich Flagge gezeigt: Unser Netzwerk auf der MEDICA 2015 in Düsseldorf


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